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Lokales Gitorious installieren

Posted by Thomas , in Ruby on Rails, Projekt Heimserver 03 Oktober 2011 · 1.884 views

xen centos kvm esxi debian
Eigentlich wollte ich heute am Feiertag die Füße still halten und nicht am "Projekt Heimserver" weiterarbeiten. Aber es hat dann doch zu sehr in den Fingern gejuckt, einen virtuelle Maschine für mein Source Code Management (SCM) aufzusetzen.

Da ich in letzter Zeit immer öfter Git statt Subversion verwende, wollte ich ein ordentliches grafisches Interface für die Resositories haben und bin wieder bei Gitorious gelandet. Das hat gleich noch den Vorteil, dass ich für neue Projekt gleich noch einen digitalen Notizblock in Form des Wikis habe. Für alte oder abgeschlossene Projekte, dient das neue System dann nur zur Archivierung.

Vor über einem Jahr hatte ich schon einmal eine VM mit Gitorious eingerichtet und da es damals nur die Installationsanleitung für Ubuntu gab, orientierte ich mich daran. Da es zumindest für Debian noch Probleme mit meiner Netzwerkkarte gibt, setzte ich die heutige VM wie schon den Host mit CentOS auf und für Red Hat Enterprise Linux 5 (RHEL5) ist mittlerweile auch eine Installationanleitung erschienen. Diese ist aber noch für 32 Bit Systeme und ich habe 6 Bit installiert. Aber zum Glück gibt es von FamousPhileinen ausführliche Anleitung, an der ich mich auch orientiert habe.

Allerdings ist die Anleitung noch für CentOS5. Den Transfer zu CentOS6 habe ich mir dann zugetraut und habe heute früh damit begonnen, das System aufzusetzen. Viele Dinge haben auf Anhieb natürlich nicht geklappt und damit hatte ich auch gerechnet. Somit habe ich heute fast den ganzen Tag damit verbracht, bis am Ende das System bei mir endlich lief.

Gitorious – This is probably the second worst application I’ve ever installed. It required a lot of research and resources since it is poorly documented and requires a lot of Ruby Gems to operate successfully. Of course, I will hopefully document it a little more today!

In der Regel hakte es heute vor allem an fehlenden Paketen, Gems, etc. Da gab es dann z.B. Probleme mit dem mysql Gem, die sich aber auch heute noch mit Hilfe dieses Blogeintrages von 2007 lösen ließen oder Rots hatte der Bundler nicht direkt von GitHub ziehen können, sondern ich musste den Gem (oder heißt es das Gem oder die Gem?) selbst auschecken, erstellen und installieren.

Als das System dann lief hatte ich mir selbst noch ein Ei ins Nest gelegt, da ich über den Virtual Host das Script über gitorious.local erreichbar gemacht habe, aber in der config/gitorious.yml noch git.local als Host stand. Damit schlug die Authentifizierung beim Einloggen fehl.

Ein großes Problem gab es noch mit der Startreihenfolge der Dienste, denn da schlugen einige fehl, die für Gitorious gebraucht werden. Das Problem ließ sich aber recht einfach lösen. Das /root/startup.sh Script habe ich aus der crontab entfernt und stattdessen am Ende des Bootvorgangs via rc.local gestart. Der stompserver war immer erfolgreich gestartet und somit konnte ich ihn aus der Datei entfernen. Nun musste ich nur noch die Symlinks zu git-daemon und git-pooler aus dem rc3.d Verzeichnis entfernen und schon startet das System auch mit allen Diensten.

Das erste Projekt habe ich schon angelegt und ein lokales Repository dortin gepusht. Jetzt bin ich wenigstens soweit, dass ich nach und nach weitere Projete anlegen und Repositories auf den Server übertragen kann.

In der nächsten Folge aus der Rubrik "Projekt Heimserver" werde ich dann vermutlich darüber berichten, wie ich auf dem System einen Subversion Server aufsetze, da ich natürlich auch diese Repositories dort liegen haben mag. Aktuell starte ich dafür einfach immer eine Revision Control Appliance von Turnkeylinux in einer Virtualbox. Das ist auch einer der Gründe, warum ich meistens nur noch Git verwende, da ich mir dann sparen kann, diese Maschine anzuwerfen. Trotzdem wollen die SVN Repositories auch umgezogen werden.




Heute wollte ich von einem anderen Computer aus ein Repository auf den Server schieben und das hat dann auf Anhieb nicht geklappt. Obwohl das Repository hätte dort sein sollen, bekam ich immer einen Fehler, dass es kein git repository sei. Also wollte ich es löschen und neu einrichten. Das hat auch nicht geklappt, wegen locks in der Datenbank.

Die Lösung zum Löschen war, dass der stompserver doch nicht richtig nach dem Startup lief. Deshalb habe ich ihn in der /root/startup.sh wieder einkommentiert. Nun konnte ich das Repository wieder löschen. Vielleicht klappt das dann auch mit von dem anderen Rechner aus mit dem push.

Für heute habe ich aber keine Lust mehr und werde mich dann morgen darum kümmern, dass das mit denn ssh-keys und dem pushen klappt.
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