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Vom Shared Hosting zu vServern

Posted by Thomas , in Projekt Heimserver, Linux, Unix, OS X 17 November 2012 · 2.971 views

Nach wie vor habe ich ein recht gut ausgestattete Shared Hosting Paket bei domainfactory und dort laufen die typischen PHP-Scripte wie Wordpress, vBulletin, MediaWiki oder auch wie für CodeLounge das IP.Board. Obwohl das Managed Hosting bei df viele Features bietet, sind die Optionen doch ziemlich limitiert. Im Vergleich zu anderen Hostern wird sogar Ruby unterstützt aber leider nur in der Version 1.8 und die Verbesserungen zur Version 1.9 waren schon massiv.

Wie man hier im Blog und Forum mitverfolgen kann, habe ich zwar meine neueren Wurzeln bei PHP, aber schaue immer mehr über den Tellerrand hinaus und kehre der Sprache immer mehr den Rücken. Als Entwickler wird man ohnehin zwangsläufig mit der Zeit immer polyglotter. Ohnehin kam man nur mit PHP noch nie ziemlich weit, denn irgendwie gehörten HTML, CSS und Javascript schon immer dazu (bis jetzt war ich nur auf einem Projekt, bei dem PHP pur verlangt war, denn die ganze Anwendung bestand nur aus Cronjobs).

Um nun Anwendungen in Ruby/Rails oder Java in die Weite welt zu bringen, musste ich nun zwangsläufig (virtuelle) Server mieten. Früher hätte ich es mir nicht zugetraut, einen Linux Server zu administrieren, aber mit der Erfahrung, die ich darin über die Jahre im Job gesammelt habe, traue ich mir das zum Glück mittlerweile zu und verseuche das Netz nicht mit irgendeiner Spam-Schleuder. So habe ich zunächst eine Jiffybox von domainfactory gemietet und dann später von einen vServer S von Strato.

Bei Dauerbetrieb ist die kleinste Jiffybox ungefähr doppelt so teuer wie der vServer S von Strato. Für den doppelten Preis erhält man aber auch zwei Kerne im Vergleich zu (so viel ich weiß) einem Kern bei Strato. Für den Preis von der kleinen Jiffybox gibt es den vServer Level 2 bei Strato, bei dem man dann doppelt so viel HDD Platz hätte.

Bei Strato hatte ich bei einer Konfiguration Mist gebaut und wollte dann das Backup aus der Nacht wieder einspielen. Nachdem ich vorher immer mit der Jiffybox unterwegs war und das dort alles sehr komfortabel und schnell ging, war ich schon ein wenig enttäuscht, dass so etwas bei Strato statt Minuten Stunden gedauert hatte.

Ein Feature, das ebenfalls für die Jiffybox spricht, ist natürlich die Option, dass man Maschinen einfrieren kann, wenn man sie nicht braucht und dann auch weniger bezahlt.

Genug des Produktvergleichs, denn in dem Beiträg will ich eigentlich über etwas ganz anderes schreiben: Beim SharedHosting ist man in Bezug auf die Technik schon ziemlich limitiert und viele Interessante Open Source Lösungen laufen dort nicht, denn sie benötigen neue Ruby-Version, Python Libraries, die nicht unterstütz werden, etc.

Last muss meine kleine JIffybox sowieso nicht aushalten und somit habe ich schon folgende Programme dort installiert:
  • OpenFire XMPP Server
  • Icinga Monitoring
  • Etherpad
  • Gitlab
Beim einem Blick in das secure-Log wird einem bewusst, welche Verantwortung man trägt, wenn man einen Server im Netz stehen hat. Die Kiste ist nur über IP zu erreichen und ist nirgends verlinkt. Dennoch befinden sich dort unzählige Login-Versuche mit irgendwelchen lustigen Benutzernamen. Deshalb ist es die erste Bürgerpflicht, den root-Zugang via SSH zu verbieten, aber das sollte selbstverständlich sein. Vermutlich wird es aber genügend Kisten im Netz geben, bei denen das nicht der Fall ist.




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